QWERTZ vs. QWERTY: Die Unterschiede einfach erklärt
Wer schon einmal an einer amerikanischen oder englischen Tastatur gesessen hat, kennt das: Statt „Zeit“ steht plötzlich „Yeit“ auf dem Bildschirm. Der Grund sind zwei verschiedene Tastaturlayouts.
Woher die Namen kommen
Die Layouts sind nach den ersten sechs Buchstaben der oberen Buchstabenreihe benannt:
- QWERTZ: Standard in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- QWERTY: Standard in den USA, Großbritannien und vielen anderen Ländern
Die wichtigsten Unterschiede
| QWERTZ (Deutsch) | QWERTY (US) | |
|---|---|---|
| Z und Y | Z oben, Y unten links | Y oben, Z unten links |
| Umlaute | Ä, Ö, Ü eigene Tasten | keine |
| ß | eigene Taste | keine |
| @-Zeichen | AltGr + Q | Shift + 2 |
| Klammern { } [ ] | AltGr + 7/8/9/0 | eigene Tasten |
Warum sind Z und Y vertauscht?
Im Deutschen kommt das Z viel häufiger vor als das Y. Deshalb liegt es auf der gut erreichbaren oberen Reihe, direkt zwischen den beiden Zeigefingern. Im Englischen ist es umgekehrt: Dort ist Y häufiger.
Welches Layout ist besser zum Tippen?
Für deutsche Texte ist QWERTZ klar im Vorteil, weil Umlaute und ß direkt erreichbar sind. Für Programmierer ist QWERTY oft angenehmer, weil Klammern und Sonderzeichen ohne AltGr erreichbar sind.
Wichtiger als das Layout ist aber, dass du es blind beherrschst. Wechselst du häufig, verlierst du jedes Mal Tempo.
Andere Layouts
Neben QWERTZ und QWERTY gibt es alternative Layouts wie Dvorak, Colemak oder für Deutsch Neo und KOY. Sie sind auf weniger Fingerbewegung optimiert, erfordern aber ein komplettes Umlernen.
Auf BetterTyping üben
BetterTyping unterstützt beide Layouts: Der Lernmodus zeigt die Finger-Zuordnung passend zu deinem Tastaturlayout. Das Layout kannst du in deinem Profil einstellen. Danach misst du deinen Fortschritt im Tipptest.